
ITALICS kündigt PANORAMA 2027 an
Die sechste Ausgabe von Panorama findet Ende Juni 2027 in Genua statt und markiert eine neue Phase für die stadtweite Ausstellung, die von ITALICS konzipiert wurde – dem 2020 gegründeten Netzwerk, das heute Italiens führende Galerien für antike, moderne und zeitgenössische Kunst vereint. Kuratiert wird Panorama Genova von Arturo Galansino. Im Herbst 2026 feiert ITALICS fünf Jahre Panorama mit der Veröffentlichung eines Bandes, der den ersten fünf Ausgaben der Ausstellung sowie den wichtigsten seit Gründung des Netzwerks entwickelten Aktivitäten gewidmet ist.
Für ihre sechste Ausgabe tritt Panorama in eine neue Phase der Konsolidierung und des Wachstums ein – mit Genua als Schauplatz für das nächste Kapitel, das einen neuen Moment im Kalender der der Kunst gewidmeten Veranstaltungen setzt. Konzipiert von ITALICS – dem 2020 gegründeten Netzwerk, das heute rund sechzig führende italienische Galerien für antike, moderne und zeitgenössische Kunst zusammenbringt – findet diese itinerante, stadtweite Ausstellung Ende Juni 2027 in der ligurischen Hauptstadt statt und wird von Arturo Galansino kuratiert, Kunsthistoriker und Generaldirektor der Fondazione Palazzo Strozzi in Florenz.
Die Entscheidung, Panorama an den Sommeranfang zu verlegen, spiegelt die natürliche Entwicklung des Projekts und seinen Anspruch wider, seine internationale Positionierung zu stärken. Der neue Termin fügt sich in den globalen Kunstkalender ein, lädt ein breites Publikum aus Besucher*innen, Fachleuten und Kulturschaffenden zur Teilnahme ein und schafft zugleich weitere Gelegenheiten für Dialog und Austausch zwischen den beteiligten Regionen, Institutionen und Gemeinschaften.
In diesem Rahmen kommt Panorama 2027 nach Genua – nach den Ausgaben in Procida (2021), Monopoli (2022), L’Aquila (2023), Monferrato (2024) und Pozzuoli (2025). Als eine Stadt, die von Jahrhunderten des Austauschs, der Bewegung und der kulturellen Schichtung geprägt ist, verkörpert Genua in besonderer Weise die Mission der Ausstellung, Verbindungen zwischen Kunst, Orten und Menschen zu schaffen. Als historischer Knotenpunkt des Mittelmeers und Heimat eines außergewöhnlich reichen kulturellen und künstlerischen Erbes bietet Genua einen idealen Rahmen, um diese Reise der Forschung und des Experiments fortzusetzen. In diesem Kontext bietet Panorama auch die Gelegenheit, Ligurien als vernetzte Kulturlandschaft zu betrachten, in der Städte, Ortschaften und Naturräume gemeinsam eine Identität von bemerkenswerter Komplexität und Anziehungskraft formen.
Diese neue Ausgabe leitet Arturo Galansino, der in die Fußstapfen der Kuratorinnen und Kuratoren früherer Ausgaben tritt – Vincenzo de Bellis (Procida 2021 und Monopoli 2022), Cristiana Perrella (L’Aquila 2023), Carlo Falciani (Monferrato 2024) und Chiara Parisi (Pozzuoli 2025) – und führt damit den Geist von Forschung und Untersuchung fort, der Panorama seit seinen Anfängen prägt. Seine kuratorische Vision setzt sich mit der historischen, kulturellen und urbanen Komplexität Genuas auseinander und verwandelt die Stadt in eine Plattform für Begegnungen zwischen Kunstwerken, Orten und Gemeinschaften.
Als Zeugnis der Kontinuität und des Wachstums des Projekts veröffentlicht ITALICS im Herbst 2026 einen Band, der den ersten fünf Jahren von Panorama gewidmet ist. Durch Essays, Bilder und kritische Beiträge zeichnet die Publikation – erschienen bei Allemandi – die ersten fünf Ausgaben der stadtweiten Ausstellung nach und dokumentiert ihre Entwicklung sowie den Dialog, den sie im Laufe der Zeit zwischen Kunst, Regionen und Gemeinschaften gefördert hat. Der Band bietet zudem die Gelegenheit, einen umfassenden Überblick über die seit der Gründung von ITALICS entwickelten Aktivitäten zu geben und den Beginn einer neuen Projektphase zu begleiten.
Zur Person: Arturo Galansino
Arturo Galansino ist seit 2015 Generaldirektor der Fondazione Palazzo Strozzi in Florenz. Als Kunsthistoriker, Kulturmanager und Kurator wurde er in Turin, Mailand und Paris ausgebildet, promovierte in Kunstgeschichte und Kunstkritik an der Universität Turin und vervollständigte sein Studium am Institut National d’Histoire de l’Art in Paris. Vor seiner Berufung an den Palazzo Strozzi sammelte er umfangreiche internationale Erfahrung an renommierten Kulturinstitutionen wie dem Musée du Louvre in Paris, der National Gallery und der Royal Academy of Arts in London.
Im Laufe seiner Karriere kuratierte und ko-kuratierte er bedeutende Ausstellungen, darunter Leonardo da Vinci. Painter at the Court of Milan (National Gallery, London, 2011–2012), Giovan Battista Moroni (Royal Academy of Arts, London, 2014–2015), In the Age of Giorgione (Royal Academy of Arts, London, 2016), Moroni: The Riches of Renaissance Portraiture (The Frick Collection, New York, 2019) und Paris Bordon 1500–1571. Divine Painter (Museo Santa Caterina, Treviso, 2021). Am Palazzo Strozzi konzipierte und realisierte er zahlreiche Ausstellungen, die einen Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst und dem historischen Kontext der Architektur in den Mittelpunkt stellten. Zu den wichtigsten zählen Ai Weiwei. Libero (2016), Marina Abramović. The Cleaner (2018), Tomás Saraceno. Aria (2020), Jeff Koons. Shine (2021), Olafur Eliasson: Nel tuo tempo (2022), Anish Kapoor. Untrue Unreal (2023), Anselm Kiefer. Fallen Angels (2024) und Tracey Emin. Sex and Solitude (2025).
Als Autor zahlreicher Essays und wissenschaftlicher Publikationen ist er Mitglied wissenschaftlicher und Bewertungsausschüsse internationaler Institutionen und Messen, darunter Frieze Masters, die Internationale Antiquitätenbiennale von Florenz, die Ferragamo-Stiftung und die Ferrero-Stiftung.


